Pfingstunwetter in NRW und Niedersachsen

In der ersten Hälfte der Pfingstwoche zogen zahlreiche Unwetter durch Deutschland. Am schlimmsten traf es den Westen Nordrhein-Westfalens. Dort richtete am 9. Juni 2014 ein Multizellengewitter mit einer Superzelle am südlichen Ende – laut Sturmjäger NRW – zahlreiche Schäden an. Windböen mit Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h entwurzelten massenhaft Bäume, Straßen wurden überflutet und Dachstühle durch Blitzschläge in Brand gesetzt. Zu dem war die Blitzrate sehr hoch. Sowohl die Unwetterzentrale als auch der DWD hatten eine lila Warnmeldung herausgegeben. ESTOFEX hatte für das westliche NRW die Warnstufe 3 angegeben.

Diese Aufnahmen sind bei Dortmund entstanden:

Vom Kamener Kreuz kommend, fuhren wir anfangs auf der A1 in Richtung Köln, um an das südliche Ende der Superzelle zu gelangen. Jedoch zog das Unwetter schneller als erwartet, sodass wir bei Schwerte in das Unwetter gerieten. Wir entschieden umzudrehen und bei Unna über die A44 nach Kassel zu „flüchten“. Aufgrund der schlechten Sicht- und Straßenverhältnisse war es allerdings fast unmöglich, schneller als der Sturm zu sein.

 

Am 10. Juni fielen die Unwetter im Allgemeinen etwas glimpflicher aus. Hier sind Aufnahmen einer Gewitterzelle zu sehen, nachdem sie in Kassel und Göttingen große Schäden angerichtet hat.

Die Aufnahmen entstanden in der Umgebung von Goslar (Harzvorland) mit Blickrichtung Göttingen sowie Magdeburg. Die Unwetterzentrale hatte für diese Gebiete ebenfalls die Warnstufe lila herausgegeben.

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